Groß, Regina:
Tierquälerei und Gewaltdelinquenz bei jungen Männern

Pruefer: Prof. Dr. Helmut Lukesch, Universität Regensburg, Institut für Experimentelle Psychologie. Lehrstuhl VI

 Kurzzusammenfassung: Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den Zusammenhängen von Tierquälerei und Gewaltdelinquenz. Probleme in der Interaktion mit Tieren gehören zu den häufigsten Ursachen für Tierquälerei. In dieser Studie sollen diese mit einem speziellen Fragebogen (Tiere IIP), der basierend auf dem Circumplexmodell der Interpersonellen Probleme (Horowitz et al., 1988) entwickelt wurde, systematisch erfasst und mit tatsächlicher Tierquälerei in Zusammenhang gebracht werden. Zudem soll, basierend auf den Forschungsergebnissen von Ascione (2005) untersucht werden, ob sich spezifische Probleme in der Interaktion mit Tieren durch die Bindung zum Tier (Beetz 2003) erklären lassen. Zuletzt soll ueberprüft werden, ob es möglich ist, gewalttätige Straffällige mit bekannter Tierquälerei anhand der oben genannten Faktoren von den anderen zu diskriminieren.

 

Stache, Gabi:
Studie zur Prävalenz von Tierquälerei bei Kinder und Jugendlichen in der Ambulanzsituation

Pruefer: Prof. Dr. Michael Osterheider, Universität Regensburg, Universitätsklinikum Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie

Zielsetzung: Untersuchung der Prävalenz von Tierquälerei bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Auffälligkeiten. Gibt es einen Bezug zum Multiaxialen System des DSM-IV? Korrelieren die Ergebnisse der fünf Achsen mit tierquälerischen Erleben und Handeln?

 

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